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SeaBug
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02.10.2004 Landespokal VfB Germania Halberstadt - SV Dessau 05 / VfL Seeben - VfB Germania HBS Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

02.10.2004 Landespokal Sachsen-Anhalt Achtelfinale

VfB Germania Halberstadt gegen SV Dessau 05 5:1 (1:1)


Germania:
Kischel - Pölzing, Cunaeus, Pfannkuch, Wiekert - König, Gerlach (ab 76. Lorenz), Kopp - Schlitte (ab 76. Reitzig), Döring (ab 80. Binsker), Penev

Tore:
1:0 (11.), Kopp,
nach schöner Kombination zurück gelegt auf "Kopper", überlegt eingeschossen,

1:1 (12.), Dreyer,
unberechtigter Handelfmeter für Dessau, nach unabsichtlichem Handspiel von Pfannkuch,

2:1 (50.), Döring,
Gerlach zieht von der Strafraumgrenze ab, Döring gibt dem Ball andere Richtung, Tor,

3:1 (63.), Schlitte,
schöner Konter, vorbildlich abgeschlossen durch Kevin,

4:1 (69.), Schlitte,
tolle Kombination, über König und Penev, super Torschuss von Wladi, Kevin brauchte nur noch seinen Fuß hinhalten,

5:1 (90.), Binsker,
nach Ecke, zurückgelegt, Binsker schießt locker ins Tor!


Torschüsse: 13:10
Torchancen: 9:6

Gelbe Karten: Pfannkuch (12.), für das unbeabsichtigte Handspiel), ein Witz!, Kopp (85.), für Meckern!

Zuschauer: 339! erschreckend wenig, war auch ungünstiger Samstags-Termin!


Zum Spiel
Bei herrlichem Fußballwetter empfingen wir im Achtelfinale des Landespokals den SV Dessau 05. Leider fanden sich nur bescheidende 339 Zuschauer, davon ungefähr 20 Dessauer Fans im Friedensstadion ein. Diesesmal ersetzte Danny König den in Pößneck glücklosen Dennis „Zucker“ Mzyk; ansonsten die gleiche Aufstellung wie beim letzten Spiel, Wiekert und Pölzing auf den defensiven Außenpositionen, Kullat auf der Bank!

Der Gast legte los wie die Feuerwehr und kam in der 5. Minute bereits zur ersten Chance. Wir waren noch nicht wirklich wach und schon kam ein 05er frei zum Schuss. Basti Kischel hielt aber hervorragend. Wir fingen uns so ziemlich schnell und hatten selber in der 8. Minute durch Döring die Führung auf dem Fuße. In der 10. Minute verpasste wiederum Döring eine Einschussmöglichkeit. So ging es auch in der 11. Minute weiter und wir gingen durch eine schöne Kombination, die Alex Kopp abschloss, verdient mit 1:0 in Führung. Kurz danach kam Dessau durch besagten Handelfmeter zum glücklichen Ausgleich. In der 20. Minute hatte wieder Dessau eine gute Torchance mittels eines Freistoßes, den wir zur Ecke klären konnten. Darauf waren wir wieder am Zug und hätten fast einen Angriff über Penev und Döring in der 22. Minute erfolgreich abschließen können.

Wir kamen dann zu einer Ecke, die erneut Döring direkt abnahm; hier hatte Dessau Glück, dass der Torschuss das Gehäuse knapp verfehlte. Nach einer Viertel Stunde müssen wir nach einer tollen Kombination über Kopp und Schlitte das 2:1 machen, aber es sollten ja noch genug Tore fallen. Alex Kopp traf daraufhin in der 32. Minute fast in eigene Tor. Schon in der 39. Minute hatten wir die nächste Torchance, schnelle Ausführung eines Freistoßes, Flanke Penev und Abschluss Schlitte. Das war wieder knapp! Im anschließenden Angriff der Gäste machten Pfannkuch und Cunaeus Fehler, aber Dessau schießt knapp daneben. Auch in der 42. Minute macht erneut der „Lange“ einen unsicheren Eindruck, Dessau spielt schnell nach Vorne, aber der an diesem Tage überragende Kischel zeigt einen super Reflex. Kurz danach wieder eine gute Chance für Dessau, aber wieder ganz knapp vorbei; den hätte Basti aber nicht gehalten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verdribbelt sich erneut Döring im Strafraum und vergibt so die Führung. Wir sahen bisher ein ausgeglichenes Spiel.

Dies änderte sich in der zweiten Halbzeit grundlegend! Jetzt machten wir mächtig Druck und drangen so auf die Führung. Bereits in der 50. Minute ein klasse Zusammenspiel von Penev und Pölzing; das 2:1 liegt in der Luft. Kurz danach zieht Gerlach von der Strafraumgrenze ab und Döring fälscht den Schuss unhaltbar zum 2:1 ab. 55. Minute: wieder Flanke von Pölzing, der Kopfball von Döring war knapp daneben. Dessau versuchte durch einen Konter in der 63. Minute wiederum auszugleichen, hier greifen wir viel zu spät an. Im direkten Gegenangriff macht Schlitte das 3:1!. Wiederum Kischel verhindert in der 66. Minute das Dessauer Anschlusstor. In der 67. Minute liegt Sven Döring nach einem Foul seines Gegenspielers am Boden, der Schiri hat die Tätlichkeit aber nicht geahndet.

Daraufhin taucht wieder ein Dessauer Spieler nach Missverständnissen in der Germania-Abwehr frei vor Kischel auf, aber unser Torwart ist heute nicht mehr zu bezwingen. Die schönste Kombination des Tages durch König und Penev schließt erneut Schlitte in der 69. Minute zum 4:1 ab, Kevin brauchte nur noch einzuschieben. Dann glänzte wiederum Kischel bei den weiterhin gefährlichen Dessauern! Jetzt wechselte Lieberam zum ersten Mal und brachte Fritze Reitzig für den unter der Woche angeschlagenen Schlitte. Kurz danach hatte wieder Penev eine gute Chance, aber der Torwart hält. Irgendwie war jetzt, nach dem 4:1, die Luft raus. In der 88. Minute gab es trotzdem wieder einen sehr guten Angriff über Kopp und Penev, aber leider erfolglos. In der letzten Minute traf der zuvor eingewechselte Felix Binsker zum Endstand von 5:1!


Einzelkritiken

Schiedsrichter: Note 3,0
Bei dem Handelfmeter für Dessau beging er mehrere Fehler. Erstmal war es kein absichtliches Handspiel im Strafraum von Pfannkuch, somit hätte er höchstens einen indirekten Freistoß geben können. Pfeift er aber absichtliches Handspiel im Strafraum, zieht das eigentlich die rote Karte nach sich. Die gegebene gelbe Karte war so auf jeden Fall falsch. Das war aber die einzige große Fehlentscheidung. Ansonsten kaum Probleme mit der fairen Partie!

Spieler:
Nr. Name Bewertung

1 Kischel Note 1,5
Das beste Spiel in dieser Saison für Basti. Hielt mehrere hundertprozentige Chancen der Dessauer in überragender Manier. Fehlerlose Leistung unseres jungen Keepers.

5 Cunaeus Note 3,5
Zeigte erneut ein paar Unsicherheiten. Leider kann der „Lange“ an die guten Partien als Einwechsel-Spieler zu Beginn der Saison nicht anschließen. Gegen Jena wird ihn wohl, der wieder genesene, Nils Thiele ersetzen.

6 Pfannkuch Note 3
Eine durchschnittliche Leistung des Abwehrchefs. Stopfte mehrmals Löcher! Kämpferisch top!

7 Kopp Note 2,5
Hat seine erneute Aufstellung von Beginn an wieder gerechtfertigt! Weiter so Alex! Trotzdem manchmal in der Defensive zu zaghaft! Die gelbe Karte kurz vor Schluss war unnötig!

8 Wiekert Note 3
Spielte wie in Pößneck wieder hinten links, gewohnt sichere Darbietung von Steffen!

10 Gerlach Note 2,5
Kämpferisch ein Vorbild, versuchte das Spiel zu ordnen, was ihm gut gelang!

11 Döring Note 2,5
Seine Kondition ist wirklich bestaunenswert. Sven kämpft immer bis zum Anschlag und hatte viele gute Aktionen!

14 König Note 4
Schlug alle Freistöße, die aber auch alle ungefährlich blieben. Sein Pensum ist immer noch viel zu klein und er wirkt nach wie vor manchmal als Fremdkörper. Wenn Danny nicht konsequent nach hinten arbeitet, tun sich sofort große Löcher im Mittelfeld auf. Sollte trotzdem gegen Jena von Beginn an ran, war auf jeden Fall sicherer als „Zucker“ zuletzt!

17 Pölzing Note 3
Gewohnt gute Leistung von Nils. Könnte manchmal noch mehr seine Schnelligkeit in der Vorwärtsbewegung ausspielen.

18 Schlitte Note 2,5
Zeigte seinem Gegenspieler mehrmals die Hacken und kurbelte unser Spiel immer wieder über rechts an. Klasse Spiel bis zur Auswechslung!

19 Penev Note 3
Auch Wladi vernaschte seinen Gegenspieler mehrmals und bestätigte die guten Spiele in der Oberliga!


Einwechslungen:

Für Schlitte ab 72. Minute
16 Reitzig Note: -
Hatte gleich eine gute Szene, fiel aber weiterhin nicht mehr groß auf!

Für Gerlach ab 76. Minute
23 Lorenz Note: -
Konnte in der kurzen Zeit kaum Akzente setzen, aber gut, dass Lieberam ihm ein paar Minuten Einsatzzeit in solch einem Spiel gab!

Für Döring ab 80. Minute
15 Binsker Note: -
Im ersten Spiel für die erste Mannschaft gleich ein Tor! Das muss Selbstvertrauen geben!


Fazit:
Wir sahen ein interessantes Pokalspiel im Friedensstadion. Dessau war im Gegensatz zum ersten Punktspiel in der ersten Halbzeit ein gleichwertiger Gegner. In der zweiten Halbzeit spielten wir sehr gut nach Vorne und hatten in Kischel den eigentlichen Matchwinner. Manchmal gaben wir den Dessauern viel zu viel Platz zum Kombinieren; das darf gegen Jena nicht passieren, da wird das bitter bestraft. Trotzdem zeigten wir eine überzeugende Leistung und schickten den SV Dessau 05 zu Recht mit einer 5:1 Packung nach Hause, wenn auch vielleicht mit einem Tor zu hoch!
Übrigens, das Viertelfinale des Landespokals wird wohl morgen in der Halbzeit des letzten Achtelfinals, Biere gegen den Club, ausgelost! Leider hat es Wolfen nicht dahin geschafft, der HFC gewann knapp mit 1:0!
Gegen Jena, den unangefochtenen Tabellenführer hoffe ich auf eine volle Kulisse. Dieses Spiel findet wieder gewohnt am Sonntag statt und somit sollten über 1.500 Zuschauer vor Ort sein!


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11.09.2004 Landespokal 2. Runde VfL Seeben (LK 6) gegen VfB Germania Halberstadt 0:3 (0:2)

Germania:
Woyde – Kullat, Cunaeus, Pfannkuch, Pölzing – Alex Kopp (Wiekert), König – Gerlach – Schlitte (Binsker), Döring (Reitzig), Penev

Tore:
0:1 (2.), Schlitte,
0:2 (28.), Schlitte,
0:3 (90.), Reitzig,

Zuschauer: 250! Ca. 40 aus Halberstadt!


Zum Spiel

Von der Seeben Homepage
Es war das absolute Highlight für den VfL Seeben. Die taktische Marschrichtung war klar, die ersten Minuten schadlos Überstehen und mal schauen was nach vorn geht. Doch schon nach 2 min krachte es zum ersten Mal nach einer Ecke. Somit lief alles schief, was schief laufen konnte. Verunsichert, nervös und kein Selbstvertrauen, so spielte der VfL Seeben gegen den Oberligisten aus Halberstadt. Im weiteren Spielverlauf ließ der Gast den Ball selbstverständlich gut laufen, doch richtige Torchancen erarbeiteten sich die Gäste auch nicht. So entstand das 0:2 aus einer abseitsverdächtigen Position und das Spiel schien gelaufen.
Der Favorit spielte nun seinen Stiefel runter, doch die Seebener gaben sich keinesfalls auf, wollte man es doch besser als der HFC machen, mindestens 1 Tor schießen. So drang Weber entschlossen in den Strafraum der Gäste, wird mit Trikothalten behindert, doch der absolut schwache Schiedsrichter verwehrte dem Außenseiter den glasklaren Elfmeterpfiff!
Die mit allen Wassern gewaschene Oberliga-Elf spielte natürlich mit allen Tricks, so wurden meherer Handspiele vom Saalkreiser Gespann nicht geahnte, weiter hin landete Pfannkuchs Ellenbogen bei jedem hohen Ball in Zscheiles Nacken, der Schiri war der Einzige auf dem Platz für den diese Attacken keine Fouls waren. Ein desolate Leistung der drei Herren, die keinen Mumm bewiesen, gegen die höherklassig spielenden Halberstädter durch zu greifen.
In der zweiten Halbzeit machte dann der VfL Seeben Druck und drängte Halberstadt in die eigene Hälfte zurück. Dabei erspielte sich unsere Mannschaft gute Chancen, doch der Fußball-Gott war an diesem Tage kein Seebener, das bisschen Glück, das man braucht, war einfach nicht da.
So beschränkten sich die Halberstädter mit Ihren pfeilschnellen Sturmspitzen aufs Kontern, von denen ein Konter in der letzten Minute genutzt wurde, auch hier geht eine klare Fehlentscheidung des Herrn aus Zörbig voraus.
Alles in Allem geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung, für die nächste Runde müssen sich die Halberstädter aber noch mächtig steigern, sonst wird’s schwer für Frank Lieberam und seine Jungs!


Mitteldeutsche Zeitung vom 13.09.20004

Halle/MZ/mpi.
Das erhoffte zweite Wunder von Seeben nach dem Pokal-Coup im Jahr 2000 gegen Stendal ist ausgeblieben. Trotzdem hielt sich am Sonnabend die Enttäuschung beim Landesklasseteam nach dem 0:3 (0:2) gegen Oberligist Germania Halberstadt in Grenzen.
Gegen die Halberstädter war kein Treffer geglückt. "Und genau das war unser Problem", analysierte Bohne die trotzdem überaus couragierte Vorstellung seiner Kicker gegen den klaren Favoriten. "Bei einem Anschlusstreffer wären die Harzer noch ins Schwimmen gekommen", vermutete der VfL-Coach. Allerdings musste auch er anerkennen, dass die von Frank Lieberam trainierte VfB-Elf einfach eine Nummer zu groß war. Deshalb nahm es Lieberam auch ganz locker, dass seine Mannschaft, die mit den frühen Toren von Schlitte (2. / 28.) eigentlich schon alles klar gemacht hatte, später den Fuß vom Gas nahm. "Und dann findest du gegen eine ehrgeizige Mannschaft wie Seeben schwer wieder den richtigen Rhythmus", so Halberstadts Coach. Die 250 Fans freute es, denn so bekam der Gastgeber in der zweiten Halbzeit phasenweise sogar Oberwasser und hochkarätige Möglichkeiten: Allerdings verfehlten sowohl Kluge (46.), als auch Zscheile (64.) und Weber (57. / 65.) das Tor. Das ging auf der Gegenseite übrigens auch Sven Döring so, dem neben Nils Pölzing zweitem ehemaligen Kicker des VfL 96. "Aber ich komme meinem ersten Pflichtspieltor für Halberstadt immer näher", so Döring schmunzelnd.


Stimmen:

Trainer Wolfgang Bohne (Seeben):
"Konditionell sind wir nicht eingebrochen, und auch spielerisch war ich zufrieden, Wunder gibt es eben nicht im Doppelpack."
12.10.2004 18:13
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